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Kinderkrankheiten

Windpocken

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Windpocken werden durch einen Virus verursacht der hochgradig ansteckend
ist und beim Niesen, Husten und Sprechen weitergegeben wird
(Tröpfcheninfektion)- oder das einem, wie der Name sagt, buchstäblich
mit dem Wind zufliegt.
Bis zum Krankheitsbeginn vergehen bei Windpocken zwei bis drei Wochen.
Bereits einige Tage vor Ausbruch des Ausschlags bis zu dem Zeitpunkt, an
dem die Krusten abgefallen sind (etwa sieben bis zehn Tage nach Krankheitsbeginn),
kann die Krankheit auf andere Menschen übertragen werden.
Wer Windpocken hatte, ist in der Regellebenslang immun gegen die Erkrankung.
In manchen Fällen ruht das Virus über Jahre oder Jahrzehnte im
Körper, lebt dann wieder aufund ruft eine Gürtelrose (Zoster) hervor. Diese
Erkrankung zeigt - meist in einer gürtclförmigen Anordnung- denselben
Hautausschlag wie VVindpocken.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. Mai 2012 um 07:49 Uhr Weiterlesen...

Zeckenstiche

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Die wichtigsten von Zecken aul den Menschen übertragbaren Krankheiten
sind die Lyme-Borrcliose und die hühsommer-Meningoenzel)
halitis (meist abgekürzt FSME genannt ). Mit ersterer kann man
sich theoretisch überall, wo Zecken leben, infizieren, mit letzterer nur in
bestimmten Gebieten. In beiden Fällen sind die gesundheitlichen Schäden
bei einem Teil der Erkrankten schwer und lang andauernd. Deswegen sollten
Sie einige Verhaltensregeln beachten, um Zeckenstiche zu vermeiden
und gegebenenfalls eine Zecke auf die richtige Art entfernen.


Schützen Sie Ihr Kind


Ziehen Sie Ihrem Kind feste Schuhe und Kniestrümpfe, lange Hosen und
langärmelige Hemden an, wenn es im Garten, auf der Wiese oder im Wald
spielt. Günstig ist Kleidung aus glatten Materialien. Verwenden Sie eine Lotion
oder ein Spray als Insektenschutz. Erkundigen Sie sich aber vorher genau,
welche Produkte eine nachgewiesene Wirkung gegen Zecken haben
und wie lang die Wirkung anhält. Auch natürliche Hautschutzmittel aus
einer Mischung ätherischer Öle sind in der Apotheke erhältlich. Eine besondere
Wirkung als Abwehrmittel wird Kombinationen aus Schwarzkümmel,
Lavendel und Teebaumöl zugeschrieben, die Sie in naturheilkundlichen
Apotheken kaufen können.
Wenn Ihr Kind draußen war, sollten Sie abends den ganzen Körper nach
Zecken absuchen; besonders sorgfältig den Kopf und gut durchblutete Körperstellen
mit warmer, weicher Haut!


So entfernen Sie eine Zecke


Grundsätzlich gilt: Eine Zecke muss so schnell wie möglich beseitigt werden.
Dazu setzen Sie eine gut schließende, nach innen gebogene Pinzette
möglichst nah an der Haut an und ziehen das Tier mit einer leichten Drehbewegung
heraus. Es darfkein Rest des Zeckenkopfes stecken bleiben. Desinfizieren
Sie die Stelle mit Alkohol (70-prozentig, aus der Apotheke). Versuchen
Sie nicht - wie früher gerne geraten-, die Zecke mit Öl, Creme oder
Klebstoff zu ersticken! Sollte doch ein Teil des Tieres in der Haut geblieben
sein, sollten Sie mit Ihrem Kind zum Arzt gehen.
Bewahren Sie die tote Zecke aufjeden Fall auf. Wenn Ihr Kind in den nächsten
Wochen Krankheitszeichen zeigt und der begründete Verdacht besteht,
dass es an der Lyme-Borreliose  erkrankt ist, kann anband einer
speziellen Untersuchung festgestellt werden, ob die Zecke mit den Bakterien,
die die Erkrankung auslösen, infiziert war.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. Mai 2012 um 07:48 Uhr

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Joomlart