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Kinderkrankheiten

Scharlach

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Die Krankheit wir durch Strptokokken hervorgerufen, den gleichen Bakterien,
die auch die eitrige Halsentzündung verursachen. Sie werden durch
Tröpfcheninfektion, also beim Niesen, Husten oder Sprechen, oder- in seltenen
Fällen - durch Schmierinfektion übertragen.
Krankheitszeichen

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. Mai 2012 um 07:48 Uhr Weiterlesen...

Pfeiffersches Drüsenfieber

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l>as l'li:illi:rsche Drüsenlieber wird durch ein Virus vnursachl, das hauptsächlich
über den Speichel übertragen wird (daher auch die Bezeichnung
»Kusskrankheit<<). Das Virus befällt vor allem die Lymphgewebe, zum Beispiel
die Lymphknoten und die Mandeln. Der Zeitraum zwischen Ansteckung
und dem Auftreten der ersten Krankheitssymptome beträgt etwa ein
bis zwei Wochen. Wann Ansteckungsgefahr besteht, ist nicht genau bekannt.
Wer das Pfeiffersche Drüsenfieber einmal durchgemacht hat, ist lebenslang
dagegen immun.


Krankheitszeichen


• Müdigkeit und Abgeschlagenheit, möglicherweise über Wochen
oder Monate


• Fieber


• Halsschmerzen


• weißlich-gelbe Beläge auf den Mandeln

• geschwollene, schmerzhafte Lymphknoten, vor allem am Hals


• leichter Hautausschlag möglich


• Bauchschmerzen möglich


Die Erkrankung beginnt mit allgemeinem Unwohlsein, Müdigkeit, Abgeschlagenheil
und häufig nur leichtem Fieber. Dann kommt es zu Halsschmerzen,
und auf den Mandeln bilden sich weißlich-gelbe Beläge. Das
Fieber steigt, und das Krankheitsgefühl nimmt zu. Die Lymphknoten
schwellen an, vor allem in der Halsregion, aber auch in den Achselhöhlen
und den Leisten. Bei Berührung sind sie sehr schmerzhaft. Manchmal tritt
ein flüchtiger Hautausschlag auf. Manche Kinder klagen bei Ffeifferschem
Drüsenfieber auch über Bauchschmerzen. Diese Schmerzen werden verursacht
durch eine Vergrößerung von Milz und Leber, die bei der Erkrankung
auftreten kann.
Meist klingen die Symptome des Pfeifferseben Drüsenfiebers innerhalb von
zehn bis vierzehn Tagen wieder ab. Häufig sind die Kinder allerdings noch
Wochen bis Monate danach müde und abgeschlagen. Bis Ihr Kind wieder
richtig bei Kräften ist, kann es sehr lange dauern. Deshalb verlangt die
Krankheit allen Beteiligten oft viel Geduld ab.
Das Pfeiffersche Drüsenfieber kann unterschiedlich stark ausgeprägt verlaufen.
Manchmal kommt es lediglich zu leichtem Fieber, oder es treten
trotz Ansteckung keine Symptome auf.

Auch zusätzlich Bakterielle Infektionen der Athemwege sind bei
Pfeiffersches Drüsenfieber möglich.Inselten Fällen kann es soger zu einer
entzündung der Gehirnhaut, der Herzens, der Nieren oder
zu schweren Blutveränderungen konnmen.
Ärztliche Behandlung
(gehen Sie mit Ihrem Kind auf jeden Fall zum Arzt, wenn es geschwollene
Lymphknoten mit oder ohne jFieber oder Halsschmerzen hat. Durch eine
Blutuntersuchung (Veränderung der weigen Blutkörperchen) kann festgestellt
werden, ob es sich um das Pfeiffersche Drüsenfieber handelt.
Eine spezielle Therapie der Erkrankung ist nicht möglich. Bei hohem heber
kann der Arzt Fieberzäpfchen, bei einer bakteriellen Zweitinfektion wird er
ein Antibiotikum verordnen.


Was Sie selbst tun können


• Solange Ihr Kind Fieber hat, sollte es auf jeden Fall im Bett bleiben. Danach
ist zwar eine strenge Bettruhe nicht mehr nötig, doch sollte Ihr Kind
sich immer wieder ausruhen.


• Senken Sie hohes Fieber- von 39 ac an- mit Wadenwickeln oder Zäpfchen.


• Geben Sie Ihrem Kind reichlich zu trinken und leicht verdauliche Kost.


• Halsschmerzen können Sie mit Wickeln und regelmäßigem Gurgeln lindern.
Bewährte Hausmittel, die Ihrem Kind helfen können, finden Sie unten.


• Achten Sie darauf, dass sich Ihr Kind so lange schont, bis es sich wieder
richtig fit fühlt; sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, wann es wieder
Sport treiben sollte.


TIPP Bestreichen Sie ein Küchenhandtuch in der Mitte etwa
einen halben Zentimeter dick mit zimmerwarmem Quark und falten
Sie die Längsseiten des Tuches darüber. Legen Sie Ihrem Kind
diese »Packung« vorsichtig an (die untere Seite mit einfacher
Stofflage zum Hals) und wickeln Sie einen Wollschal darüber, etwa
zwei Stunden wirken lassen. Danach den Hals einige Zeit gleichmäßig
warm halten. Falls Ihr Kind fröstelt, sollten Sie keinen
Quarkwickel anwenden! Aber Achtung: Ist Ihr Kind Kuhmilchallergiker
und neigt zu Ekzemen, sollten Sie keinen Quarkwickel anlegen,
weil es ihn möglicherweise nicht verträgt.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. Mai 2012 um 07:50 Uhr

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