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Kinderkrankheiten

Mumps

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Mumps ( im Volksmund auch Ziegenpeter genannt) wird von einem Virus
hervorgerufen, das durch Tröpfcheninfektion, also beim Niesen, Husten
oder Sprechen, weitergegeben wird und zu einer schmerzhaften Schwellung
der Speicheldrüsen führt. Meistens sind vor allem die Ohrspeicheldrüsen
befallen. Zwischen Übertragung des Virus und Ausbruch der Erkrankung
liegen in der Regel zwei bis drei Wochen. Eine Woche vor und zwei Wochen
nach Beginn der Drüsenschwellung ist Mumps für andere Menschen ansteckend.
Wer die Krankheit einmal durchgemacht hat, ist lebenslang immun.
Zweiterkrankungen sind extrem selten.


Krankheitszeichen


• Fieber

• Kopfschmerzen möglich

• schmerzhafte Schwellung vor dem Ohr (kann ein- oder beidseitigsein)

• Schmerzen beim Kauen und beim Öffnen des Mundes

• starke Bauchschmerzen möglich

• bei jungen Schmerzen in den Hoden, bei Mädchen im Unterleib möglich


Mumps beginnt meist mit leichtem Fieber, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und
leichten Kopfschmerzen. Das Kind fühlt sirh nkht sehr krank. Dann bildet
sich vor einem Ohr eine harte, schmerzhafte Schwelung, die bis zum Kieferwinkel
reicht. Einige Tage danach schwillt häiufig auch die andere Wange
an. Jede Kopfbewegung, das Öffnen des Mundes, und Schlucken tun
dem Kind sehr weh.

Ärztliche Behandlung


Suchen Sie mit Ihrem Kind aufjeden Fall den Arzt auf um sicherzugehen,
dass es sich bei der Schwellung um Mumps handelt. Auserdem sollte unbedingt
geklärt werden, ob eine der genannten Komplikationen vorliegt.
Gegen die Schmerzen und das Pieher kann der Arzt bei Bedarf spezielle
Zäpfchen verordnen.


Was Sie selbst tun können


• Achten Sie darauf, dass Ihr Kind so lange die Bettruhe einhält, bis es kein
Fieber mehr hat und beginnt, sich zu erholen.


• Bei einer Temperatur von 39 oc und mehr sollten Sie Wadenwickel
machen oder nach Arztempfehlung Fieberzäpfchen geben.


• Bieten Sie Ihrem Kind möglichst fettarme, flüssige oder breiige Speisen
an, die es am besten mit einem Strohhalm zu sich nimmt und nicht kauen
muss, damit die Speicheldrüsen geschont werden.


• Geben Sie ihm keine säuerlichen Getränke, weil sonst die Speicheldrüsen
vermehrt arbeiten müssen. Gut geeignet sind dagegen milde Kräutertees,
die Sie mit Honig süßen können.


• Wischen Sie den Mund Ihres Kindes mehrmals täglich mit einem in Kamillentee
getränkten Läppchen aus.


• Tränken Sie Watte oder weiche Leinenlappen mit warmem Olivenöl oder
bestreichen sie diese mit warmem Schweineschmalz. Legen Sie sie dann
auf die geschwollenen Partien und fixieren Sie sie mit einem Schal. Sie
können Ihrem Kind auch eine handwarme, halb volle Wärmflasche geben,
die es auf die dicke Wange legen kann, wenn ihm das angenehmer
ist. Dieselbe Wirkung hat ein angewärmtes Kirschkernkissen.


• Bestrahlen Sie die Schwellungen mit einer Infrarotlampe; Ihr Kind sollte
30 bis 40 Zentimeter Abstand zur Lampe halten.


• Manche Kinder haben auch das Gefühl, dass ihnen Kälte guttut Probieren
Sie in diesem Fall einen kalten Wickel mit essigsaurer Tonerde aus,
die Sie in der Apotheke erhalten.


• Einzig mögliche Vorbeugung gegen Mumps ist die Impfung. Sie erfolgt
zum ersten Mal mit etwa einem Jahr und soll bis zum Ende des
zweiten Lebensjahres wiederholt werden.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. Mai 2012 um 07:50 Uhr

Dreitagefieber

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Die Erkrankung wird von einem Virus verursacht. Die Übertragung erfolgt
beim Niesen, Husten oder Sprechen (Tröpfcheninfektion). Zwischen Ansteckung
und Beginn des Dreitagefiebers liegen ein bis zwei Wochen. Meist
sind Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und zwei Jahren betroffen.
Drei Tage vor Fieberbeginn bis zum Auftreten des Ausschlags ist die Krankheit
ansteckend. Wer sie hatte, ist lebenslang immun.


Krankheitszeichen


• drei Tage lang hohes Fieber


• anschließend mehrere Tage lang kleinfleckiger, roter Ausschlag
ohne Fieber


Die Erkrankung beginnt mit plötzlich einsetzendem, hohem Fieber, das
drei Tage lang anhält. Am vierten Tag ist das Kind innerhalb weniger Stunden
fieberfrei, und es erscheint - hauptsächlich am Rumpf, manchmal auch
auf den Armen und Beinen - ein kleinfleckiger, roter Ausschlag, der an
leichte Masern erinnert. Dieser Ausschlag verschwindet meist nach zwei bis
drei Tagen wieder. Das Allgemeinbefinden des Kindes ist während der Erkrankung
relativ wenig beeinträchtigt. Danach kann es allerdings appetitlos
und sehr unruhig sein. Das Dreitagefieber ist eine harmlose Erkrankung im
frühen Kindesalter, die ohne Komplikationen verläuft. Wegen des schnellen
Anstiegs der Körpertemperatur zu Beginn kann es lediglich in seltenen Fällen
zu Fieberkrämpfen kommen.


Ärztliche Behandlung


Um sicher zu sein, dass es sich wirklich um das Dreitagefieber handelt, sollten
Sie mit Ihrem Kind auf jeden Fall den Arzt aufsuchen. Gegen das hohe
Fieber kann er Zäpfchen verordnen, darüber hinaus ist keine medizinische
Behandlung möglich und auch nicht nötig.


Was Sie selbst tun können


Senken Sie das Fieber ab 39 Grad mit Wadenwickeln oder Fieberzäpfchen

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. Mai 2012 um 07:49 Uhr

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