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Grippe

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Eine Grippe wird von lnlluenza Viren ausgclüst, die durch Niesen, I fusten
oder Sprechen übertragen werden (Triipkheninfektion) und die Luftwege
befallen. Häufig kommt es in den Wintermonaten zu regelrechten Grippewellen.
Die Erkrankung ist bereits kurz vor dem Ausbruch bis eine Woche
nach dem Ausbruch ansteckend; zwischen Ansteckung und Beginn der
Krankheit liegen nur wenige Tage.
Ist eine Grippe überstanden, besteht ein Schutz gegen jenes Virus, das in
diesem Fall die Erkrankung auslöste. Allerdings sind Grippeviren dafür bekannt,
dass sie häufig ihre Eigenschaften und ihre äußere Form ändern. Bei
einer nochmaligen Infektion sieht der Körper das Virus dann wieder als
unbekannt an und hat erneut keine Abwehrmöglichkeiten dagegen.
Meist spricht man auch von einer Grippe, wenn man eigentlich eine Erkältung
meint. Mediziner unterscheiden jedoch streng zwischen
dem grippalen Infekt (eben einer Erkältung) und der »echten« Grippe.
Das ist sinnvoll, weil beide durch unterschiedliche Arten von Viren
verursacht werden und sich in der Schwere des Krankheitsverlaufs erheblich
unterscheiden. Grippeähnliche Symptome treten auch bei einer Frühsommer-
Meningoenzephalitis (> FSME, ) auf.


Krankheitszeichen


• plötzliches, hohes Fieber


• Husten und Schnupfen


• Kopfschmerzen


• Gliederschmerzen


Ihr Kind bekommt plötzlich hohes Fieber, Husten und Schnupfen. Außerdem
klagt es über Kopfweh und starke Gliederschmerzen. Nach drei bis vier
Tagen verschwindet das Fieber wieder; die übrigen Krankheitszeichen lassen
innerhalb von sieben bis acht Tagen nach. Damit hat Ihr Kind die Grippe
überstanden. Allerdings ist es sehr gut möglich, dass es eine Weile noch
nicht so leistungsfahig ist wie gewohnt.
Wenn das Fieber nach drei bis vier Tagen nicht zurückgeht oder ein zweites
Mal ansteigt, ist das ein Zeichen für eine Zweitinfektion mit Bakterien.
Möglich sind eine Mittelohrentzündung, eine Entzündung
der Nasennebenhöhlen, eine Bronchitis,
eine Lungenentzündung oder seltener auch eine Gehirnhautentzündung.

Ärztliche Behandlung


Gehen Sie mit Ihrem Kind zum Arzt, wenn es länger als einen Tag hohes
Fieber hat (39 oc oder mehr). Wenn es jünger als zwei Jahre alt ist oder zusätzlich
Ohrenschmerzen, starken Husten oder einen steifen Nacken hat,
sollten Sie sofort Ihren Arzt um Rat fragen.
Eine spezielle Behandlung der Grippe ist nicht möglich. Bei hohem Fieber
wird der Arzt fiebersenkende Zäpfchen verordnen. Falls eine bakterielle
Zweitinfektion entstanden ist, kann die Gabe eines Antibiotikums erforderlich
sein.


Was Sie selbst tun können


• Ausführliche Informationen über Tees, Wickel, Kopfdampfbäder und andere
Mittel, die Sie bei Schnupfen und Husten Ihres Kindes anwenden
können.


• Während des Fiebers sollte Ihr Kind im Bett bleiben.


• Senken Sie von 39 oc an die Temperatur mit Fieberzäpfchen oder Wadenwickel


• Geben Sie Ihrem Kind reichlich zu trinken. Bevorzugt sollten es natürlich
warme Getränke wie Kräuter- oder Früchtetees sein, zur Abwechslung
eventuell auch einmal eine heiße Schokolade. Bevor Ihr Kind jedoch
überhaupt zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt, können Sie ihm einen
stark verdünnten Saft (am besten in Bioqualität und natürlich nicht direkt
aus dem Kühlschrank) anbieten.


• Nachdem das Fieber abgeklungen ist, sollte sich Ihr Kind noch etwa eine
Woche schonen und keinen Sport treiben.


TlPP

Einen Teelöffel Lindenblüten (bei Kindern unter zwei
Jahren und bei Fieber über 39 oc nur einen halben Teelöffel) mit
250 Milliliter kochendem Wasser übergießen, fünf Minuten ziehen
lassen und abseihen. Ihr Kind sollte dreimal täglich eine Tasse lauwarmen
Tee trinken, behn Baby der Flaschennahrung zugeben. Lindenblütentee
regt den Stoffwechsel an und fördert das Schwitzen.
Damit kann Ihr Kind die Krankheit schneller überwinden.

Joomlart